Schmetterlinge auf einem Obstteller

Studentenfutterweisheiten oder Freude in homöopathischen Dosierungen

Der Sinn des Lebens in 560 Wörtern

Eigentlich wollte ich jetzt schnell mal den Sinn des Lebens erklären aber das ist mir aber gerade zu kompliziert. Viel lieber berichte ich über andere wichtige Themen. Zum Beispiel die Kunst richtig Studentenfutter zu essen und mein einjähriges Blogjubiläum. Selbstverständlich lässt sich das Thema Studentenfutter nicht verallgemeinern und jeder Mensch wird  im Laufe seines Lebens zu einer ganz individuellen Erkenntnis gelangt sein. Es ist jedoch wichtig, sich mit anderen darüber auszutauschen. So ein Blog ist geradezu prädestiniert für einen solchen Austausch. Das Internet macht es theoretisch möglich 7,63 Milliarden potentielle Meinungen zu diesem Thema und auch anderen Themen auszutauschen. So viele Menschen gab es laut Wikipedia im Oktober 2018 auf der Erde. Gar nicht auszudenken, wenn der ein oder andere Mensch zwischendurch seine Meinung ändert. Die Zahl der kursierenden Meinungen würde sich nämlich entsprechend erhöhen. (Ok. Nicht jeder Mensch hat die Möglichkeit ins Internet zu gehen. Es gibt beispielsweise Gegenden in Afrika oder Thüringen, die nicht über die notwendige Infrastruktur verfügen. Die musste man wieder abziehen in meiner Rechnung). Ich persönlich bin mit dem Lesen von 20 bis 30 Blogs voll ausgelastet. Die anderen 7999629 970 potentiellen Blogs hebe ich mir für später auf. Das ist einerseits ein bisschen Schade, denn es könnte durchaus was Interessantes dabei sein. Andererseits hat es durchaus seinen Charme ein paar analoge Erfahrungen außerhalb des Internets zu machen. So mit rausgehen, ansehen, anfassen und Gefahr zu laufen auf die Nase zu fallen oder etwas großartiges Neues zu erfahren.

Auf die Mischung kommt es an

Eine Cashewnuss zusammen mit zwei Rosinen schmeckt hervorragend. Eine Erdnuss mit zwei Rosinen ist etwas rosinenlastig. Hier empfiehlt sich ein Verhältnis von 2:3, um die perfekte, fruchtig, nussige Mischung hinzubekommen. Bei allem was man tut, sollte man mit großer Sorgfalt und Konzentration zur Sache gehen. Beiläufiges Reinschaufeln von Studentenfutter führt lediglich zur nötigen Kalorienzufuhr. Ohne die richtige Hingabe ist es nicht möglich Genuss, Dankbarkeit und höhere Bewusstseinsstufen zu erreichen. Manchmal ist weniger auch mehr. Die hoch Allergenen Haselnüsse sind nämlich mit Vorsicht zu genießen. Meine Studentenfutterweisheiten sind universell. Sie lassen sich auch auf andere Bereiche des Lebens übertragen. So sollte man zu jedem Glas Wein ein Glas Wasser trinken. (Bei Apfelwein darf man das Wasser auch rein schütten. Das würde ich bei richtigen Wein nicht machen. Es könnte sonst Ärger mit dem Winzer geben). Auch die Aufgaben, die man sich im Leben sucht sollten eine ausgewogene Mischung aus Sinnstiftung, wirtschaftlicher Reproduktion, Anerkennung und Lust haben. Eine allzu haselnussige Arbeit kann schnell zum anaphylaktischen Schock führen und brotlose Kunst zum Sozialamt. Beim heischen nach Anerkennung geht oftmals der ursprüngliche Sinn flöten und aus einem Antrieb wird ein Trieb, wenn man es übertreibt. Deshalb mische ich mein Studentenfutter am liebsten selbst zusammen. Die vorgegebenen Fertigmischungen bringen es einfach nicht.

Glückwunsch zum Jahrestag mit WordPress.com

Kürzlich habe ich elektronische Glückwünsche von WordPress zu meinem einjährigen Blogjubiläum erhalten. Ich habe mich natürlich gefragt, ob mich diese Gratulation auch erreicht hätte, wenn ich den Blog nach seiner Eröffnung vor einem Jahr nicht weiter bearbeitet hätte. Wahrscheinlich ist mein elektrischer Gratulant so schlau, nur aktiven Blogs zu gratulieren. Im Endeffekt ist das aber egal. irgendwann hat sich eine Programmiererin oder ein Programmierer diese nette Geste mal ausgedacht und seither tausendfach automatisch versendet. Reale Freude in homöopathischen Dosierungen sozusagen. Viel interessanter als automatische Freudenausbrüche sind die handgemachten Kommentare. Ich erlebe einen inspirierenden Austausch mit netten Leuten. Das ist schön.

 

14 Kommentare zu „Studentenfutterweisheiten oder Freude in homöopathischen Dosierungen“

  1. Irgendwie hast du das mit dem Sinn des Lebens jetzt doch geschafft! 🙂
    Ich bin froh, deinem Blog zu folgen und so mit dir in fernschreiblichem Kontakt zu sein. Freue mich auf die nächsten Texte und Gedanken von dir!
    Liebe Grüße,
    Anna

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  2. Ich mag Studentenfutter eher ohne Erdnüsse, dafür mit Macadamia-Nüssen. Die Haselnüsse bleiben bei mir meistens übrig, weil ich sie irgendwie nicht esse. Aber Studentenfutter ohne Haselnüsse gibt es nicht. Müsste ich dann auch selber mixen. Paranüsse mag ich auch überhaupt nicht. Das ideale Studentenfutter wäre: Cashews, Macadamia, Mandeln und Rosinen.

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  3. Deinen launigen Beitrag zum Blogjubiläum finde ich wirklich erbaulich, wobei ja eine homöopathische Dosierung stärkere Wirkung entfaltet als eine volle Breitseite launiger Bemerkungen als da wäre : jeder Satz eine Pointe. Verspäteten aber um so herzlicheren Glückwunsch zum Blogjubiläum! Ich bin froh, dich und dein Blog zu kennen.

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